Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Fredrik von Erichsen/dpa)

Der Dax hat am Freitag seine Vortagsgewinne nicht ganz behauptet. Der Leitindex notierte zuletzt mit 0,20 Prozent im Minus bei 15.557,54 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte entwickelte sich besser, er legte 0,26 Prozent auf 34.433,34 Punkte zu.

Bei Anlegern finden Fortschritte des US-Präsidenten Joe Biden im Ringen um billionenschwere Investitionen in die Infrastruktur Anklang. Hierzulande profitierten Bauwerte: Die Titel des Baustoffkonzerns Heidelbergcement zogen im Dax um 1,8 Prozent an und jene des Baukonzerns Hochtief im MDax um zwei Prozent.

Außerdem erhielten die US-Banken im Rahmen eines Stresstests positives Feedback: Die US-Notenbank Fed hob die Einschränkungen von Aktienrückkäufen und Dividenden auf. Dies stützte hierzulande auch ein Stück weit die Aktien der Deutschen Bank, für die es zuletzt um 0,65 Prozent hoch ging.

Mit einem Anstieg um 5,3 Prozent waren Adidas-Papiere stark gefragt. Hier verwiesen Börsianer auf einen Umsatzsprung des Wettbewerbers Nike, dessen Aktien im nachbörslichen US-Handel um 14 Prozent anzogen. Die Adidas-Titel schafften es mit knapp 310 Euro auf ein Hoch seit Anfang 2020. Auch die Papiere des Konkurrenten Puma profitierten im MDax mit einem Anstieg um 1,7 Prozent.

Auf der Verliererseite stand dagegen die zuletzt rekordhohe Aktie der Deutschen Post, die um 0,8 Prozent sank. Auch hier waren die Blicke auf einen US-Wettbewerber Fedex gerichtet.

Aktien der Hornbach Holding wurden nach wechselhaftem Start um mehr als zehn Prozent nach oben katapultiert. Schwer unter Druck standen die Aktien von K+S, die im MDax um 4,6 Prozent abrutschten. Sie scheinen damit nach bislang sehr gutem Lauf in diesen Jahr wieder in den Korrekturmodus umzuschwenken, hieß es am Markt.

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